


REAL BAIRISCH – Ohrwürmer fürs Hirn
WOLFGANG FERDINAND Ramadan
Solo-Kabarett mit Blues, Aphorismen und valentinesker Poesie
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Wolfgang Ferdinand Ramadan tritt als Wolfgang Ferdinand auf. Denn steht „Ramadan“ auf dem Plakat, kommt kein Bayer – und die Araber gehen wieder, weil ein Bayer auf der Bühne steht.
Der Poet, Aphoristiker und Musiker aus dem Isartal steht mit seinem ersten eigenen Solo-Kabarettprogramm selbst im Rampenlicht. Der Vizemeister im deutschen Mundart-Slam gräbt die bairische Seele aus – mit der Spatengitarre. Zu Tage gefördert werden unglaubliche Schelmengeschichten: Wie wird ein Chorknabe vom Oktoberfest zum Buddhismus bekehrt? Und wie kam es, dass er das Münchner Olympiastadion offiziell eröffnet und inoffiziell abgerissen hat? Für alle Ungläubigen: Es gibt über 100.000 Zeugen.
Dazu spielt er feine Bluesriffs auf Gitarren, die er selbst entworfen und zum Teil selbst gebaut hat, und streut hintersinnige Aphorismen ein wie:
„Wär ich nur halb so klug wie dumm, wär ich ein Genie.“
Wer kein Bairisch spricht, ist klar im Vorteil: Wolfgang Ferdinand übersetzt ins Hochdeutsche und unterbricht sich gern selbst, um Kostbarkeiten wie den „Noagalzuzla“ zu erklären. Aus
„Wenn i mi gfrein dad wie i mi ärger, war i zfrieden.“
wird
„Wenn ich mich freuen würde, wie ich mich ärgere, wäre ich zufrieden.“
So wird der Abend nebenbei zum bairischen Sprachkurs – mit Nebenwirkungen fürs Zwerchfell, nördlich wie südlich des Weißwurstäquators.
Und eines ist sicher: „Des bin i – und koa KI.“
Zur Person
Die Bühne kennt Wolfgang Ferdinand von beiden Seiten: Als Veranstalter hat er in über 30 Jahren rund 5.000 Gastspiele und Eigenproduktionen auf die Bühne gebracht und mehr als 500.000 Zuschauer erreicht – ohne staatliche Förderung. Er inszenierte Shakespeare auf Bairisch und Karl-Valentin-Spektakel und schuf mit „Pension Nirvana“ in Bad Tölz das weltweit erste Sessellift-Theater.
Pressestimmen
„Wolfgang Ramadan ist Poet und Impresario. Goethe musste auch ein Theater leiten.“
Gerhard Polt
„Wolfgang Ramadan, bairisches Universalgenie“
Bayern3 – Mensch Otto & Bayern1 – Die Blaue Couch
„Seine Gedichte sind intelligent und haben etwas zutiefst Menschliches, Nachdenkliches. Seine skurrilen Wortspiele erinnern an Karl Valentin und sind voll hintergründigem Humor.“
Süddeutsche Zeitung, 2016
„Ramadan bringt neben feinen Bluesriffs Poesie und Anekdoten. Herrlich sind seine Erzählungen. Chapeau! Ganz versteckt ein Stück Dieter Hildebrandt.“
Andreas Bretting, Münchner Merkur, 2016
„Er besitzt das typisch anarchische Bayern-Gen, dessen Individualität sich in Haltung, Dialekt und Lebenswandel kraftvollen Ausdruck verschafft.“
Filmdienst über „Bavaria Vista Club“, 2015
Aphorismen werden zu Ohrwürmern fürs Hirn.
„Des Humoristen täglich Brot: Das Scherzerl“
„Humor und Heiterkeit sind ausgleichende Gerechtigkeit“
Der ehemalige Slam-Meister und
„bayerischste aller Aphoristiker“
setzt die Segel zwischen Wirts- und Opernhaus,
zwischen Valentin und Villon.
Peace-Piraten-Protestsongs zielen auf Befehlshaber –
mit Pointen statt Parolen, denn:
„Wer sich zu ernst nimmt, ist nicht ernst zu nehmen“.
„Mit der Zeit, wird die Zeit: Knapp!“
Auszeichnungen
2015 · Kaleidoskop-Preis des Münchner Künstlerkreises Kaleidoskop für seine künstlerische Arbeit. Die Laudatio hielt der Kabarettist Josef Brustmann.
1978 · IHK – „Bester Kaufmann in Süddeutschland“: Wolfi hat auch etwas Anständiges gelernt und wurde dafür von der IHK ausgezeichnet – aber 1978 ist lange her und zählt nicht mehr.
Formate
- Abendprogramm: Solo, 2 × 45 Minuten mit Pause
- Showcase / Mixedshows: 15 Minuten – Spatengitarre, Blues, Aphorismen und bairische Sprachakrobatik, vom „Noagalzuzla“ bis zu den Ohrwürmern fürs Hirn
- Geeignet für: Kleinkunstbühnen, Kulturzentren, Stadthallen, Festivals und Sonderveranstaltungen
Technik
Geringer Technikbedarf. Kleine Bühnen bespielt der Künstler auf Wunsch mit eigener Tonanlage.
- 2 stabile Stühle
- Headset
- Stromanschluss
- 6 Theaterscheinwerfer
- Aufbau und Soundcheck: 50 Minuten
Bühnenanweisung zum Herunterladen: wolfgang-ferdinand.de/buehnenanweisungen/
Kurztext für Programmhefte
Zur freien Verwendung durch Veranstalter:
Wolfgang Ferdinand – REAL BAIRISCH. Ohrwürmer fürs Hirn
Solo-Kabarett mit Blues, Aphorismen und valentinesker Poesie. Der Vizemeister im deutschen Mundart-Slam gräbt mit der Spatengitarre in der bairischen Seele: Er erzählt, wie er als Chorknabe vom Oktoberfest zum Buddhismus bekehrt wurde und wie er das Olympiastadion erst eröffnet und dann abgerissen hat. Dazu gibt es Bluesriffs auf selbst entworfenen Gitarren. Weil er auch ins Hochdeutsche übersetzt, wird der Abend nebenbei zum bairischen Sprachkurs – nördlich wie südlich des Weißwurstäquators. „Des bin i – und koa KI.“
Downloads
- Pressefotos in Druckqualität: wolfgang-ferdinand.de/presseinfos/
- Bühnenanweisung: wolfgang-ferdinand.de/buehnenanweisungen/
- Videos: YouTube-Playlist
Booking
Wolfgang Ferdinand Ramadan · BrotZeit & Spiele
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Telefon: 08171 385 21 21
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SPACE-AXE
Ich bin Linkshänder.
Und ich habe gelernt, mit Mangel zu leben.
Gitarren sind fast immer für andere gebaut.
Für Rechtshänder. Für Normen. Für Serien.
Linkshänder-Gitarren sind selten.
Und wenn sie auftauchen, dann meist nur einmal.
Deshalb gilt eine einfache Regel:
Ich kaufe sie.
Und ich verkaufe sie nie.
Denn Linkshänder-Gitarren sind Unikate.
Lässt du sie los, sind sie weg.
Für immer.
Auf Nimmerwiedersehen.
Jimi Hendrix hat das Gitarrenspiel revolutioniert –
als Linkshänder
auf Rechtshänder-Gitarren.
Er beschäftigte sich intensiv damit,
sie umzubauen,
zu justieren,
zu beherrschen.
Wenn er nicht übte
oder auf der Bühne stand,
arbeitete er an seinen Instrumenten.
Viele Linkshänder tun das bis heute.
Aber ein Instrument,
das für den Rechtsverkehr gebaut wurde,
für links spielbar zu machen,
erfordert mehr als Improvisation.
Es braucht Verständnis.
Und Haltung.
Meine ersten Gitarren entstanden
zwischen Hobelspänen und Volkshochschule,
zu viele Ideen,
zu wenig Zeit,
immer der nächste Entwurf,
noch bevor der vorige fertig war.
Ein Kurs war zu wenig.
Ein Instrument war nie genug.
Kaum war ein Entwurf begonnen,
entstand der nächste.
Holz verstand mich.
Lötzinn nicht.
Ideen in Holz: ja, bitte.
Elektronik und Löten: nein, danke.
Zum Glück gibt es Menschen, die beides können.
Ich erfinde Gitarren, weil Ideen keinen Katalog kennen.
Jedes Instrument beginnt als Gedanke,
als Skizze,
als Problem.
Funktion zuerst.
Form danach.
Der Groove entscheidet, ob ein Instrument lebt.
Der Sound kommt sowieso aus den Fingern.
Ich nenne das SPACE-AXE.
Space ist mein Denkraum.
Axe ist mein Werkzeug.
Eine Gitarre ist kein Schmuckstück.
Sie ist Arbeit.
Sie ist Rhythmus.
Sie ist Groove.
Ich arbeite eng mit den Gitarrenbauern
Weber Box Guitars,
sowie Frank Hering und Florian Grieblinger zusammen.
Weil sie zuhören.
Weil sie mitdenken.
Weil sie Handwerk als Dialog verstehen.
Viele meiner Gitarren entstehen aus Situationen.
Aus Wut.
Aus Notwendigkeit.
Aus dem Spiel auf der Bühne.
Für viele ist es nur eine Schnapsidee.
Die Peace-Gitarre entstand als unmittelbare Reaktion
auf den Krieg in der Ukraine.
Ich wollte nicht reden.
Ich wollte spielen.
Sofort.
Masters of War.
Andere Instrumente entstanden,
weil ich mit Brass Bands gespielt habe
und Gitarren klanglich untergingen.
Also habe ich reagiert.
Die Antwort waren metallische Korpusformen
mit der Durchsetzungskraft von
Schaufeln,
Spaten
und großen Keksdosen.
Ich arbeite nach der Cigar-Box-Philosophie:
Weniger Saiten.
Mehr Ausdruck.
Keine Ausreden.
Musik ist für mich kein Produkt.
Sie ist Kunst.
Sie ist Handwerk.
Und sie ist Kunsthandwerk.
Es gibt viele Gründe, stolz darauf zu sein,
Mensch zu sein.
Kunst ist einer.
Krieg ist keiner.
SPACE-AXE ist kein Stil.
Es ist eine Entscheidung.



